Gemeinsam Familien gründen

Nicht immer geht der Kinderwunsch direkt in Erfüllung. Viele Paare belastet die ungewollte Kinderlosigkeit. Die Initiative Gemeinsam Familien gründen möchte mit einer bundesweiten Informationskampagne die Situation für Betroffene erleichtern und einen verständnisvollen Umgang mit dieser Thematik fördern.

Denn eine Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus dem Jahr 2020 zeigt: Der Anteil ungewollt kinderloser Frauen und Männer im Alter zwischen 20 und 50 Jahren ist von 25 Prozent im Jahr 2013 auf 32 Prozent im Jahr 2020 angestiegen. Dennoch findet das Thema gesellschaftlich zu wenig Beachtung und die Betroffenen zu wenig Rückhalt.

Kinderlosigkeit ein gesellschaftlicher Makel?

Wie groß die Tabuisierung und Stigmatisierung noch immer ist, zeigt die bereits genannte Studie: Von den ungewollt Kinderlosen betrachtet fast die Hälfte (47 Prozent) diesen Umstand als Stigmatisierung. Gar mehr als die Hälfte (53 Prozent) betrachten einen unerfüllten Kinderwunsch als gesellschaftliches Tabuthema. 39 Prozent glauben, dass Kinderlosigkeit in unserer Gesellschaft als Makel gilt.

Als Zentrum für Kinderwunschbehandlung wollen wir die Aufklärungsarbeit und die Weitergabe von zuverlässigen Informationen unterstützen. Vor allem weil sich nur 25 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer mit unerfülltem Kinderwunsch zur Abklärung möglicher Ursachen ärztlich untersuchen lassen.

Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis. Wir beraten Sie gerne und möchten Sie auf Ihrem Weg zum Kinderwunsch begleiten!

Ihr Praxisteam

 

Mit Material und Quellen von:
Bundesverband Reproduktionsmed. Zentren Deutschlands e.V.
Deutsches IVF-Register e.V.
Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin e. V.
Dachverband Reproduktionsbiologie und -medizin e. V.

Auf Initiative von:
MentalStark
Ferring Pharmaceuticals

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