Urteil des FG zur Absetzbarkeit heterologer Behandlungen nun bestätigt durch BFH-Urteil

Freitag, den 29.04.11 um 00:00

Erstmals in der deutschen Rechtsprechung wurden Aufwendungen für eine heterologe „künstliche Befruchtung“ als außergewöhnliche Belastungen im Sinne des Einkommenssteuergestzes steuermildernd anerkannt (Urteil des Niedersächsischen Finanzgerichts).
Das beklagte Finanzamt hatte Revision zum Bundesfinanzhof (Az.: VI R 43/10) eingelegt. Der Bundesfinanzhof hat nun höchstrichterlich im Sinne der Patienten entschieden.

 

Künstliche Befruchtung

Eine Ehefrau darf die Kosten für eine künstliche Befruchtung steuermindernd als außergewöhnliche Belastung geltend machen, weil ihr Mann auf natürlichem Wege keine Kinder zeugen kann. Zuvor wird lediglich die zumutbare Belastung abgezogen, entschied das Niedersächsische Finanzgericht (Az. 9 K 231/07, Revision zugelassen).

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