Intrauterine Insemination

Die Intrauterine Insemination ist die Übertragung von gewonnenen Samenzellen bzw. Spermien zum Eisprungstermin in die Gebärmutterhöhle. Dadurch wird die Wegstrecke der Eizelle in den Eileiter verkürzt.

Anwendung

Zum Zeitpunkt des Eisprungs werden gewaschene Spermien des Partners mit Hilfe einer Spritze und eines dünnen Katheters direkt in die Gebärmutterhöhle übertragen. Die Insemination wird bevorzugt bei leichtgradiger Einschränkung der männlichen Zeugungsfähigkeit eingesetzt. Auch Auffälligkeiten im Bereich des Gebärmutterhalses, die ein Aufsteigen der Spermien in die Gebärmutterhöhle stören, können Anlass einer Insemination sein.

Erfolgsaussichten

Je nach Indikationsstellung liegt die Erfolgsaussicht bei diesem Verfahren zwischen 15 bis 20 Prozent pro Zyklus. Eine intrauterine Insemination stellt eine einfache und nebenwirkungsarme Therapie dar, sie sollte aber höchstens vier- bis sechsmal durchgeführt werden, da danach nur noch eine geringe Aussicht auf Erfolg besteht.

Kontakt

Zentrum für Kinderwunschbehandlung Osnabrück

Gemeinschaftspraxis
Irene Coordes und
Dr. med. Manfred Schneider
Fachärzte für Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Endokrinologie und Reproduktionsmedizin

Qualitätsmanagement
Praxisablauf zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008

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