Therapierisiken

Wie jeder körperliche Eingriff ist auch die In Vitro Fertilisation mit Risiken verbunden. Diese betreffen im gesundheitlichen Bereich vor allem die Frau.

Trotz sorgfältiger Ultraschall- und Serumhormonkontrolle kann es beim Heranreifen mehrerer Eizellen zu einer Überstimulation kommen. Das sogenannte Überstimulationssyndrom ist mit einer deutlichen Vergrößerung der Eierstöcke, Unterbauchschmerzen sowie relativ hohen Östrogenspiegeln verbunden. Dies wiederum kann zu einer vermehrten Gefäßdurchlässigkeit und damit zu einem erhöhten Thromboserisiko führen. Diese Symptome sind jedoch gut zu behandeln und bilden sich wieder vollständig zurück.

Häufigere Mehrlingsgeburten

Um die Erfolgschance des IVF-Verfahrens zu erhöhen, werden meist zwei, maximal drei Embryonen übertragen. Damit ist die Mehrlingsrate gegenüber der normalen Mehrlingsrate erhöht: Von 100 Geburten nach IVF/ICSI sind ca. 20 Prozent Zwillingsgeburten und ca. 1 Prozent Drillingsgeburten (Deutsches IVF–Register, Stand 2007). Dem steht eine natürliche Häufigkeit von 1,2 Prozent Zwillingsgeburten und 0,013 Prozent Drillingsgeburten gegenüber.

Kontakt

Zentrum für Kinderwunschbehandlung Osnabrück

Gemeinschaftspraxis
Irene Coordes und
Dr. med. Manfred Schneider
Fachärzte für Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Endokrinologie und Reproduktionsmedizin

Qualitätsmanagement
Praxisablauf zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008

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