FSH, LH, HMG und HCG

Hinter den Abkürzungen FSH, LH, HMG und HCG verbergen sich wichtige und häufig eingesetzte Hormone zur Behandlung eines unerfüllten Kinderwunsches.

Bei allen Medikamenten handelt es sich um Proteohormone, die ausschließlich als Injektion verabreicht werden. Da diese Hormonpräparate zur Injektion unter die Haut geeignet sind, ist es fast allen Patientinnen möglich, sich diese Injektionen selbst zu setzen.

Das Follikelstimulierende Hormon, FSH, ist das wichtigste Hormon bei der Stimulation der Eierstöcke und wird in allen Standardprotokollen der In Vitro Fertilisation eingesetzt. Zur Ergänzung kann in besonderen Fällen das luteinisierende Hormon, LH, erforderlich sein. Beide Hormone werden inzwischen gentechnisch hergestellt.

HMG ist ein aus Urin gewonnenes, gereinigtes Hormonpräparat, das neben einem großen Anteil Fremdproteine vor allem eine definierte Menge von FSH enthält. Es wird alternativ zum gentechnisch hergestellten FSH zur ovariellen Stimulation vor allem in der IVF eingesetzt.

HCG ist das sogenannte Schwangerschaftshormon, das ebenfalls in gentechnisch hergestellter sowie in aus Urin gereinigter Form vorliegt. Im Rahmen der Sterilitätsbehandlung wird es wegen seiner Ähnlichkeit mit dem LH zum Auslösen des Eiprungs verwendet sowie zur Unterstützung der Gelbkörperphase.

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Zentrum für Kinderwunschbehandlung Osnabrück

Gemeinschaftspraxis
Irene Coordes und
Dr. med. Manfred Schneider
Fachärzte für Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Endokrinologie und Reproduktionsmedizin

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