7. Übertragung der Embryonen

Mit der Übertragung der Embryonen in die Gebärmutter wird der siebenstufige Prozess der IVF-Behandlung abgeschlossen

Nachdem im Kulturmedium mindestens ein vitaler Embryo herangereift ist, kann dieser zwei bis drei Tage nach Eizellentnahme übertragen werden. Sie erhalten dazu einen Termin in der Praxis. Der Embryo oder die Embryonen werden mit einem dünnen Katheter unter Ultraschallkontrolle direkt in die Gebärmutterhöhle übertragen (siehe Bild links unten).

Das Aufziehen des Embryos oder der Embryonen kann das Paar auf einem Bildschirm life mitverfolgen. Diese Übertragung ist im allgemeinen schmerzlos, sie geschieht in der Praxis auf einem Untersuchungsstuhl.

Wenn Ihr Mann beim Embryotransfer dabei sein möchte, ist er herzlich willkommen. Nach dem Transfer empfehlen wir Ihnen eine Pause von 30 Minuten in unserem Ruheraum. Während der darauffolgenden zwei Wochen ist eine normale körperliche Belastung empfehlenswert, an Medikamenten erhalten Sie im wesentlichen Gestagene, die eine mögliche Einnistung unterstützen sollen. Nach zwei Wochen erhalten Sie einen Termin zur ersten Blutentnahme zum Schwangerschaftstest.

Verhalten nach dem Embryotransfer

Denken Sie bitte während der Behandlung daran, für ausreichende Schlafphasen und eine gesunde Ernährung zu sorgen. Achten Sie besonders auf eine vitamin- und eiweißreiche Kost. Empfehlenswert ist die Einahme von 0,4 mg Folsäure pro Tag. Bitte trinken Sie ausreichend ( z.B. Mineralwasser ) und vermeiden Sie bitte unbedingt Nicotin- und Alkoholgenuss.

In der Zeit nach dem Embryotransfer können sich Temperaturerhöhungen sowie starke Kreislaufbelastungen ungünstig auf den Eintritt der Schwangerschaft auswirken. Unterlassen Sie somit bitte Saunabesuche, heiße Wannenbäder, Sonnenbäder und sportliche Aktivitäten.

Grundsätzlich gilt: Ganz wichtig ist eine möglichst positive und hoffnungsvolle Grundeinstellung sowie eine harmonische Lebensgestaltung.

Kontakt

Zentrum für Kinderwunschbehandlung Osnabrück

Gemeinschaftspraxis
Irene Coordes und
Dr. med. Manfred Schneider
Fachärzte für Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Endokrinologie und Reproduktionsmedizin

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